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Das Skript unseres Lebens im Spiegel unserer Träume

Dozenten: Prof. Dr. Uwe Tewes, Brigitte Berger Pädagogin (MA)

Traumseminar: 7.-10. Oktober 2022

Bereits ausgebucht!

 

Worum geht es in diesem Seminar?

Wir betrachten Träume als Erzählungen in Bildern, deren metaphorische Bedeutung unsere
inneren Zustände und Anteile unseres Selbst widerspiegeln. In unseren Träumen
beschäftigen wir uns mit Fragen, die bisher unbeantwortet blieben, mit inneren
Widersprüchen, die wir nicht lösen konnten, mit all jenem, was wir nicht verarbeitet haben.
Aus der Abfolge der Traumbilder ergeben sich Hinweise auf den Ablauf und die Dynamik
solcher Verarbeitungsprozesse. Ausgelöst werden Träume oft durch Ereignisse der Vortage.
Hintergrund ist jedoch meistens die Melodie unseres Lebens, das Skript, nach dem wir
unseren Lebensplan ausgestalten. Dabei hat der Traum nicht nur unsere Probleme im Fokus,
sondern bietet häufig auch kreative Lösungen an, die uns beim wachen Denken nicht
bewusst geworden sind. Wenn wir uns mit unseren Träumen beschäftigen, betreiben wir
Selbsterfahrung im allerbesten Sinne.

Die Art und Weise, wie wir uns in unseren Träumen
auseinandersetzen, sagt auch viel über unsere Einstellung zum Leben und unseren
Persönlichkeitsstil aus - ob wir das Leben beispielsweise als Herausforderung, als Hinderniskauf,
als Zumutung oder als Geschenk betrachten. Diese und andere Grundeinstellungen prägen den
Stil, wie wir mit uns selbst und mit anderen umgehen und liefern einen wichtigen Beitrag zur
Entwicklung der Erzählung, wie wir unser Schicksal wahrnehmen und verstehen. Dabei geht es
stets nur um uns selbst und um nichts anderes. Traumarbeit ist Übung in Selbstreflexion. Auf
diesem Weg möchten wir Sie begleiten, indem wir Ihnen helfen, die Sprache Ihrer Träume zu
verstehen.

Träume bieten alternative Erzählungen/Narrative für belastende
Erfahrungen/Erinnerungen an, die es zu erkennen und zu konkretisieren gilt. Ein belastender
Trauminhalt kann beispielsweise als Reinszenierung eines alten Problems verstanden werden
oder als Aufforderung, zum Rückgriff auf Ressourcen, die uns früher bei der Bewältigung
dieses Problems geholfen haben. Wie wir unsere Träume erleben und verstehen sagt viel über
unsere emotionale Regulation oder Dysregulation aus und verrät häufig etwas darüber, ob wir
uns immer wieder hinter dysfunktionalen Grundeinstellungen einmauern, die durch
Reinszenierungen andauend bestätigt werden (Beispiel: Traue niemandem, dann wirst du auch
nicht enttäuscht. Bestätigung: Das musste doch so kommen, das habe ich mir/dir doch gleich
gesagt!). Die Beschäftigung mit Träumen dient auch der psychischen Immunisierung. Das
biologische Immunsystem prüft bei allem, was der Körper aufnimmt, ob es verarbeitet und
nutzbar gemacht werden kann oder ob es gefährdend ist und abgewehrt werden muss. Eine
vergleichbare Prüffunktion hat anscheinend der Traum für die psychische Verarbeitung unserer
Erfahrungen.

 

Wie werden wir arbeiten?

Das „Arbeitsmaterial“ sind Träume der Teilnehmenden. Wir werden auf umfassende
theorienbezogene Vorträge verzichten. Alle Anwesenden haben sich auf die eine oder andere
Art und Weise schon professionell mit Träumen beschäftigt. Ergänzende theoretische
Erläuterungen können ggf. bei der Bearbeitung der einzelnen Träume gegeben werden, die
teils im Plenum und teils in Gruppen erfolgt. Die Methode ist das gemeinsame Gespräch unter
Leitung einer Dozentin/eines Dozenten, bei dem vor allem auf das Fragen und weniger auf das
Erklären oder Anbieten von Deutungen fokussiert werden sollte.

 

Wer ist dabei?

Als Dozentin und Dozent Brigitte Berger und Uwe Tewes. Uwe und Brigitte blicken auf zwei
Jahrzehnte gemeinsames Forschen zum Phänomen Traum zurück. Ihr Interesse gilt dem
Traum als Selbsterfahrung und therapeutisches Mittel. In zahlreichen gemeinsam veranstalteten
Wochenendseminaren ermöglichten sie Selbsterfahrung mit Träumen. Über viele Jahre bildeten
sie ein Ausbildungstermin in Traumarbeit nach Ortrud Grön an der vormaligen Bayrischen
Akademie für Gesundheit an der Lauterbacher Mühle insbesondere für therapeutische und
beratende Berufsgruppen.

Mehr Informationen zu ihrer Person entnehmen Sie bitte der
Website: www.prof-dr-tewes.de und www.yogaTraeume.de.

 

Veranstaltungsort: Kloster Lüne, Am Domänenhof, 21337 Lüneburg

Erreichbarkeit: Meschede ist gut via Bahn und das Kloster vom Bhf. in ca. 20 Minuten
zu Fuß zu erreichen. Vom Bahnhof und Stadtzentrum sind es etwa 10 bis 15 Minuten zu Fuß
bis zum Kloster.

Zeitlicher Ablauf

Freitag, 07. Oktober
15:00 – 16:30 Uhr: Begrüßung, Vorstellen der Teilnehmer, Programmablauf. Inhaltliche Einführung in Form von kurzen Impulsvorschlägen beider Referenten.
16:30 – 17:00 Uhr: Pause
17:00 – 19:00 Uhr: Ausklingende Abendeinheit mit Einladung zum Träumen und Einstieg in die Traumarbeit
Gemeinsames Abendessen für diejenigen, die sich anschließend noch zu einem informellen Treffen in der Stadt verabreden möchten.
Samstag, 08. Oktober
09.00 – 10.30 Uhr
10.30 – 11.00 Uhr Pause
11.00 – 12.30 Uhr
Mittag
14.30 Kaffee
15.00 – 16.30 Uhr
16.30 – 16.45 Uhr Pause
16.45 – 18.15 Uhr
Sonntag, 9. Oktober
09.00 – 10.30 Uhr
10.30 – 11.00 Uhr Pause
11.00 – 12.30 Uhr


Seminarort: Zur Anmeldung und bei Fragen zur Organisation oder zur Unterbringung
melden Sie sich gerne telefonisch unter 0172 4303522 oder per Mail bei Uwe Tewes.

Seminarkosten: 380 €




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